Der Kinderperspektivenansatz ist ein methodischer Schlüssel für Pädagog:innen zur (Be-)
Achtung von Perspektiven vier-bis sechsjähriger Kinder bei der Entwicklung von Qualität in
KiTAs.
Kinder haben ein Recht darauf, ihre Meinung bei allen sie betreffenden Angelegenheiten frei
zu äußern. Folgerichtig sollten die Meinungen und Wünsche von Kindern in
Qualitätsentwicklungsprozesse einbezogen werden. Kinder haben ein Recht darauf, dass ihre
verschiedenen Ausdrucksformen beachtet und wertgeschätzt werden. Auch ihre Beschwerden
müssen gehört und bearbeitet werden.
Er ist im Rahmen des Projektes „Kinder als Akteure der Qualitätsentwicklung in KiTAs“ im
Auftrag der Bertelsmann Stiftung vom Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale
Integration (Desi) unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann
entwickelt worden. Das methodische Werkzeug ermöglicht es Pädagog:innen, die
Perspektiven, Wünsche und Erfahrungen von Kindern zu erkunden, um diese in
Qualitätsentwicklungsprozesse von KiTAs einzubeziehen. Durch das Einholen und Auswerten
der Kinderperspektiven reflektieren die Pädagog:innen ihr professionelles Handeln, um dieses
weiterzuentwickeln.
Die Fortbildung gibt Ihnen einen ersten Einblick in den Kinderperspektivenansatz. Inhalte der
Fortbildung sind:
• Einblick in einzelne Methoden, um die Perspektiven von Kindern im KiTA-Alltag zu
erschließen
• Kennenlernen erster Auswertungsmethoden mit den Qualitätsdimensionen aus
Kindersicht
• Gesprächsprinzipien - Haltung
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte, Fachberatungen
Diese Fortbildung ist NICHT die Qualifizierung für Fachkraft für Kinderperspektiven. Bei
Interesse können die Teilnehmenden entscheiden, ob sie später einen Aufbaukurs
absolvieren wollen um sich als Fachkraft für Kinderperspektiven zu qualifizieren.
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