Religion begegnet uns nicht nur in Kirche und Gottesdienst. Sie prägt auch Architektur, Kunst, Musik, Rituale, Symbole und viele Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens - oft, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen.
Die Reihe lädt dazu ein, vertraute Phänomene aus religions- und kulturwissenschaftlicher Perspektive neu zu betrachten. Anhand ausgewählter Beispiele wird gezeigt, wie Religion Sinn stiften, Gemeinschaft prägen und unsere Gesellschaft bis heute beeinflussen kann. Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen Religion, Kunst, Musik, Politik und anderen Bereichen des Lebens sichtbar.
Die Veranstaltungen verbinden einen einführenden Vortrag mit vertiefenden Workshops und eröffnen neue Perspektiven auf die Frage: Wo begegnet uns Religion dort, wo wir sie zunächst gar nicht vermuten? Und warum ist das gerade heute wichtig? Religiöse Codes und Symbole deuten zu können, schärft die Fähigkeit gesellschaftliche Zusammenhänge differenzierter wahrzunehmen und Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen offener zu begegnen. Ein solches Vorgehen unterstützt einen respektvollen Dialog für ein gelingendes Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich - lediglich Neugier für diesen Blick auf Religion und die Bereitschaft, vBekanntes mit neuen Augen zu betrachten.