Kinder mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen zeigen im Kita-Alltag häufig Verhaltensweisen, die für ihr Umfeld schwer nachvollziehbar erscheinen. Sie reagieren besonders empfindlich auf Stress, geraten schnell in Konflikte, ziehen sich zurück oder wirken dauerhaft angespannt. Hinter diesen Verhaltensweisen stehen oft Anpassungs- und Überlebensstrategien, die in belastenden Lebenssituationen entstanden sind.
Die Fortbildung vermittelt grundlegendes Wissen über Trauma und dessen Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Fachkräfte lernen, traumabedingte Verhaltensweisen besser zu verstehen und erhalten konkrete Handlungsmöglichkeiten, um Kindern Sicherheit, Orientierung und Stabilität zu vermitteln.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie pädagogische Fachkräfte belastete Kinder im Alltag professionell begleiten können, ohne dabei die eigenen Grenzen aus dem Blick zu verlieren.
Inhalte:
- Grundlagen zu Trauma und Traumafolgen
- Das Kind im Stress- und Alarmmodus verstehen
- Herausforderndes Verhalten traumasensibel einordnen
- Sicherheit und Beziehung als Grundlage pädagogischen Handelns
- Praktische Strategien für den Kita-Alltag
- Eigene Handlungssicherheit stärken