Fachkräfte in Krippe und Kita begleiten Kinder und Familien in bedeutsamen Lebens-und Entwicklungsphasen sowie teils herausfordernden Beziehungssituationen.
Gerade im pädagogischen Alltag ist das Bewusstsein für die subjektive Individualität des eigenen Erlebens, Prägungen durch die eigene Biografie, Kenntnis über Glaubenssätze und daraus entstandene Reaktionsmuster von großer Bedeutung, um Kinder und Eltern feinfühlig, wachstumsorientiert und professionell zu begleiten.
Die Fortbildung lädt dazu ein, eigene biografische Erfahrungen bewusst als Ressource wahrzunehmen und zu verstehen, und diese im professionellen Kontext, in der eigener Haltung und in der Beziehungsgestaltung mit Kindern und Familien nutzen zu lernen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Neurodivergenz.
Im pädagogischen Alltag begegnen Fachkräfte zunehmend Kindern mit unterschiedlichen Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Regulationsweisen, etwa im Kontext von Autismus, ADHS, Hochsensibilität oder anderen neurodivergenten Entwicklungsprofilen.
Die Teilnehmenden erhalten Anregungen, wie sie Unterschiede nicht als Störung, sondern als Ausdruck von Vielfalt verstehen und in der Beziehungsgestaltung sensibel berücksichtigen können.
Inhalte der Fortbildung
- Selbstreflexion als Grundlage professioneller Beziehungsgestaltung.
- Eigene biografische Prägungen, Werte und Reaktionsmuster erkennen.
- Ressourcen aus der eigenen Lebensgeschichte erkennen und für den pädagogischen Alltag nutzbar machen.
- Grundlagen und Perspektiven auf Neurodivergenz im frühpädagogischen Kontext.
- Umgang mit Irritationen, Unsicherheiten und unterschiedlichen Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen.
- Transfer in den Alltag der Krippe und Kita.
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